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Was sind die Unterschiede von elektrischen Fahrrädern?

E-Bike Hard Cross - Unterschiede bei E-Bikes Erklärung
Ebikes Ratgeber

Elektroräder-die wichtigsten Merkmale erklärt – Ebikes Ratgeber

*Bezugsquellen :

Radwelt-ShopFahrrad24Liquid-LifeLucky Bike

Genau diese Frage taugt sehr oft bei Interessenten für Elektroräder auf, weil die wenigsten wirklich die Unterschiede überhaupt kennen. Ein Elektrorad ist nicht gleich ein Elektrorad. Hier gibt es schon deutliche Unterschiede.

Was sind Pedelecs und was versteht man darunter ganz genau?

Pedelecs heißt genau genommen Pedal Electric Cycle und sind spezielle Fahrräder mit elektronischer Fahrunterstützung. Bei Pedelecs springt der Motor erst dann an, wenn man in die Pedalen tritt. Das Bedienteil beim Pedelec ist stufenverstellbar und regelt die einzelnen Unterstützungsstufen die man selbst beim Fahren wählt. Ein Pedelec Motor hat eine Leistung von 250 Watt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Km/h. Für eine wesentliche schnellere Fahrt muss man schon selber in die Pedalen treten. Pedelecs an sich gehören noch zu der Gruppe “ Fahrräder “ da man nicht voll motorisiert fährt sondern aktiv selbst noch in die Pedalen treten muss. Fahrräder über 25 KM/h gehören der Gruppe S-Pedelecs an.

Was sind S-Pedelecs und was versteht man darunter ganz genau?

S-Pedelecs gehören nicht mehr in die Kategorie “ Fahrräder “ da diese deutlich über 25 Km/h schnell fahren können und somit eine Versicherungspflicht haben. Ein rein elektrischer Fahrbetrieb (max. 6 km/h) ermöglicht das Anfahren am Berg oder ein Schieben des E-Bikes/ Pedelecs mit Motorunterstützung. Ab hier besteht auch eine gewisse Helmpflicht die man ernst nehmen sollte, den bei solchen Geschwindigkeiten über 25 km/h sind schon schlimme Unfälle passiert.

Was sind E-Bikes und was versteht man darunter ganz genau?

E-Bikes oder auch E Bikes oder Ebikes geschrieben sind quasi die dritte Kategorie in der Elektroräder Welt. Das ist in erster Linie die grobe Unterscheidung wenn es um Elektroräder geht. Elektroräder selbst bieten aber noch viel mehr spezielle Kategorien die wir hier nachfolgend beschreiben werden.

E-Mountainbike

Ein Elektro Mountainbike eignet sich für leichtes Gelände so wie auch für die Innenstadt. Bei diesen Modellen braucht man groß nichts mehr nach kaufen wie Lampen zum Beispiel nur um es verkehrssicher zu machen. Die heutigen Elektro Mountainbikes haben in der Regel schon alles wichtige verbaut damit man mit diesem Elektrorad problemlos auch im Straßenverkehr teilnehmen kann. Falls keine Lampen oder diverse andere Sachen noch nicht verbaut sind, kann man sich im Fachhandel diese Teile nach kaufen und mit ein oder zwei Handgriffen nachrüsten. Vorteil ist hier, das man diese Bauteile die nicht fest verschraubt sind, problemlos mit ein oder zwei Handgriffen wieder entfernen kann um diese vor Diebstahl zu schützen. E-Mountainbikes eignen sich für alle die sowohl in der Innenstadt oder auch mal im leichteren Gelände fahren wollen.

E-Trekkingbike

Trekkingbike Elektro Räder sind speziell für lange Radtouren gebaut worden. Der Unterschied zum Crossbike ist der, das ein Elektro Trekkingbike die STVZO schon direkt beim Kauf erfüllt. Das bedeutet, hier braucht man definitiv keine Lampen oder diverse andere Sachen nach kaufen nur damit es als Verkehrssicher gilt. E-Trekkingbikes besitzen dazu in der Regel einen stabileren Rahmen der darauf ausgelegt ist, mehr Gewicht zu vertragen. Dazu kommt das ein Trekkingbike immer eine Kettenschaltung hat, weil eine Kettenschaltung die höchste Kraftübertragung bietet und man dazu noch mehrere Gänge zum schalten zur Verfügung hat.

Trekkingbike Elektroräder bieten zu dem ein breites Zubehör an, welches man für Gepäck verwenden kann, zum Beispiel spezielle Halterungen die man vorne und hinten am Rahmen zusätzlich für eine Gepäckaufnahme verbauen kann. Trekkingbikes haben in der Regel zusätzlich Stoßdämpfer die leichtere Schläge von der Fahrbahn abfedern können. Dieses haben aber auch E-Bike Modelle wobei Trekkingbikes meistens noch eine weitere Einstelloption bieten, wie stark abgefedert werden soll. Das macht einen guten Fahrkomfort aus.

City E-Bike

City E-Bikes sind wie der Name schon vermuten lässt, ideal für die Innenstadt gebaut worden. Vorteil hier, City E-Bikes erfüllen die kompletten Anforderungen um im Straßenverkehr teilzunehmen. Bei City E-Bikes braucht man also keinerlei Lampen oder sonstiges Zubehör kaufen nur um auf der Straße fahren zu dürfen. City E-Bikes bieten zu dem eine Nabenschaltung die für die Innenstadt perfekt gemacht ist. Was aber bedeutet das den jetzt genau? Eine Nabenschaltung hat zwar weniger Gänge aber man braucht auch in der Innenstadt nicht viele Gänge. Eine Nabenschaltung schaltet nur über ein Kettenblatt und nicht wie bei einer Kettenschaltung über mehrere Kettenblätter.

Dazu kommt, das eine Nabenschaltung direkt in der Felge sitzt. Dieses kann im Hinterrad aber auch im Vorderrad sein. Ein weiterer Vorteil ist, das eine Nabenschaltung schneller und präziser schaltet als eine Kettenschaltung. Eine Kettenschaltung ist mehr im leichten Gelände sinnvoll, wo man eine erhöhte Kraftübertragung braucht. Mit einer Nabenschaltung schaltet man so präzise und schnell, das man zügig in der Stadt fahren kann und der Fahrkomfort absolut gut ist. Wir zeigen hier mal ein sehr gutes City E-Bike welches im Jahr 2020 erst neu raus gekommen ist.

Cross E-Bike

Ein Cross E-Bike ist im großen und ganzen vergleichbar mit einem Trekkingbike zumindest was den Rahmen und die Sitzposition betrifft. Cross E-Bikes werden in unterschiedlichen Arten angeboten. Eine Variante ist die Straßenverkehrstauglichkeit bei einem Cross E-Bike. Das heißt, bei dieser Variante ist am Cross E-Bike alles an Teile verbaut um es STVZO tauglich zu machen. Bei dieser Variante braucht man selbstverständlich nichts mehr an zusätzlichen Zubehör kaufen wie zum Beispiel Lampen, Klingel, Reflektoren usw.

Bei der zweiten Variante ist es so, das diese Art Cross E-Bikes ohne Klingel, Reflektoren, Lampen usw. verkauft werden und so mit nicht als verkehrssicher gelten und man damit nicht auf der Straße fahren darf. Will man auf der Straße fahren zwischendurch, ist man gezwungen Diverse Teile wie Lampen, Reflektoren, Klingel usw. zu kaufen und zu verbauen. Vorteil bei dieser Variante ist, das man nachträglich diese Teile nicht „ fest „ verbauen muss. Oftmals werden nur noch die Halterungen fest verschraubt und man kann zum Beispiel über einen sogenannten Schlitten oberhalb der Halterung die Lampen problemlos abziehen die über den Schlitten gehalten werden. Hier braucht man lediglich nur eine kleine Plastiknase nach unten drücken und schon lassen die Lampen sich über den Schlitten abziehen.

Bei einem Cross E-Bike fällt einem beim Anblick schon gleich das sehr grobe Profil der Reifen auf. Dieses ist aber wichtig, da Cross E-Bikes ihren Schwerpunkt im Gelände haben, was aber nicht heißt das man damit nicht auf der Straße fahren darf solange es STVZO technisch ausgestattet wurde. Ein Nachteil beim Cross E-Bike ist der, das sobald man viel auch auf einer normalen Straße fährt sich die Ablaufgeräusche deutlich erhöhen durch das sehr grobe Profil der Reifen.

Ein E-Trekkingbike dagegen hat kein grobes Reifen Profil da es mitunter viel auf normalen Straßen gefahren wird und im leichten Gelände. Ein sehr grobes Profil kann in der Innenstadt und auch auf nassen normalen Straßen sehr zum Nachteil sein wenn man wirklich schnell fährt. Ein weiterer auffälliger Punkt ist der, das Cross E-Bikes in der hochwertigen Klasse vorne und hinten Stossdämpfer verbaut haben um leichte bis schwere Stöße abzufedern wie zum Beispiel über Bordsteine in der Innenstadt springen oder im groben Gelände über Hügel.

Manche Trekking E-Bikes bieten dieses zwar auch an aber die gängigste Bauart beim E- Trekkingbike ist die, das nur vorne sich Stoßdämpfer befinden die man im ideal Fall vorne an der Gabel nochmals nachjustieren kann um die stärke einzustellen wie stark abgefedert werden soll. Bei Cross E-Bikes und Trekking E-Bikes findet man zwei Varianten was die Dämpfung betrifft. Die erste Variante ist die Stoßdämpfer Variante wo normale Federn verbaut wurden vorne und hinten oder sogar als Mix. Bei der zweiten Variante was die Dämpfung betrifft findet man bei hochwertigen Elektrorädern hydraulische Stoßdämpfer vor die mit Öldruck arbeiten. Auch bei dieser Variante lassen sich die Stoßdämpfer nochmal extern an der Gabel hinten und vorne nachjustieren um die Dämpfung selbst zu bestimmen.

Fazit

Wir hoffen allen Lesern unseres Blogs “ Ebikes Ratgeber “ dieses Thema ausführlich und verständlich erklärt zu haben wo in erster Linie die Unterschiede bei den Elektrorädern liegen. Für eine persönliche Kaufentscheidung sind solche Erklärungen der Unterschiede von Elektrorädern aber ein sehr wichtiger Punkt. Wir wünschen allen Lesern eine erfolgreiche persönliche Kaufentscheidung wenn es um Elektroräder geht.


Aktualisiert am 18.02.2022


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